Zentrale Mehrfilialsteuerung

Für eine mehrstufige Organisation von Mehrfilialisten wurde Mehrfilial-Steuerungssysteme konzipiert und bieten alle Möglichkeiten zur optimalen Führung der Filialen.

mess.jpgFilialen können als unabhängige Betriebe im Sinne eines Profitcenters mit Ergebnisverantwortung des Filialleiters oder als straff geführte Filialen mit zentral vorgegebenen Sortimenten und Preisen betrieben werden. Filialen lassen sich zu Vertriebsschienen (Discount, Supermarkt) zusammenfassen, Preise können über Preisschienen (z.B. Unterschied Stadt/Land) gesteuert werden. Mit zusätzlich lokal einstellbaren Preisen kann auf die örtliche Konkurrenz wirksam reagiert werden.

Ein zentrales Mehrfilialsteuerungssystem versorgt die Filialen mit Zahlen und Informationen und sammelt gleichzeitig deren Daten, um sie für die Unternehmensführung zu konsolidieren. Das Mehrfilialsteuerungssystem MESS arbeitet dabei mit einheitlichen Strukturen, die auf das Filialsystem DEWAS abgestimmt sind.

Aufwändige Arbeitsabläufe werden durch prozessorientierte Standardlösungen erheblich vereinfacht. Tätigkeiten wie Stammdatenpflege, Kalkulation der VK-Preise, Pflege von filialindividuellen Preisen und Sortimenten, Verwaltung der Wareneingänge oder Rechnungsprüfung werden zentral durchgeführt. Wiederkehrende Routineaufgaben sind sehr stark automatisiert. Die Fehleranfälligkeit wird dadurch drastisch gemindert.

mess2.jpgÜber flexible Parameter- bzw. Profileinstellung steuert das System die Arbeitsinhalte und -möglichkeiten der einzelnen Mitarbeiter.

Verkaufsaktionen werden nach Umfang und Zeitraum zentral gesteuert - entweder als vom Hauptlieferanten übernommene Aktionen oder als eigenständig durchgeführte Kampagne. Grundsätzlich ist jedoch gewährleistet, dass die Verwaltung die vollständige Kontrolle über Sortiment und Preise in jeder Filiale behält.

Ein zentrales Berichtswesen wertet die Ergebnisse der Filialen aus und analysiert Aktionen.

 

Module:

  • Stammdatenpflege: Artikel, Lieferanten, Warengruppen, Preisschienen, VK- und EK-Pflege (gestaffeltes Konditionsmodell), Kalkulation, Datenübernahme vom Hauptlieferanten, Datenverteilung an Filialen, Ordersatzdruck, Regaletiketten
  • Wareneingang und Rechnungsprüfung: Erfassung des Wareneingangs, Bearbeitung der Wareneingänge aus den Filialen, Rechnungsprüfung mit Abgleich und Prüfung auf EK-netto-netto-Ebene
  • Berichtswesen: Gesamtunternehmen und Filialen auf den Ebenen Abteilung, Warengruppe, Artikel nach Umsatz, Ertrag, Bestand, Auswertung der Kassenberichtsdaten, Kassenabrechnung